Q-House von esensio_mah in Zusammenarbeit mit JMAguirre Aldaz

Das Q-House befindet sich in Nordspanien und wurde von asensio_mah in Zusammenarbeit mit JMAguirre Aldaz entworfen fertiggestellt im Mai 2009. Das Gebäude ist in drei Bänder organisiert, die um einen zentralen Kern angeordnet sind. Diese drei Bänder behalten eine vorherrschende Ausrichtung in Nordost-Südwest-Richtung bei, um in jedem Raum das maximale Tageslicht zu gewährleisten. Während die Bänder die verschiedenen Räume konfigurieren und organisieren, untermauert der Zirkulationskern ein zurückweichendes Muster von wechselnden Orientierungen mit der graduellen vertikalen Bewegung durch das Haus.

Das Haus ist mit dunklen "Composite" -Platten verkleidet, die mit digitalen Fertigungstechniken angepasst wurden. Diese kundenspezifischen Paneele werden verwendet, um Teile des Hausvolumens zu artikulieren, um die Lesbarkeit der Gesamtform zu gewährleisten. Diese Paneele bieten dem Haus eine Reihe verschiedener Oberflächenkonsistenzen und Muster, die die Standorte reflektieren, die die Lichtbedingungen auf vielfältige Weise verändern, und so eine ständig wechselnde Palette von Texturen und Tönen erzeugen.

Das Haus ist eine bewusste Übung, um eine alternative häusliche Umgebung zu den umliegenden Villen der neuen Vorstadt zu entwickeln. Die Lösungen für die Entwicklung bisher waren in der Regel kompakte Villen in abrupt eingestellten Gärten, unabhängig von den komplexen topographischen Zustand ihrer Standorte. Unser Bestreben, eine alternative häusliche Atmosphäre zu schaffen, wird entwickelt, indem eine explizitere Beziehung zwischen Haus und Garten mit den bestehenden Bedingungen des Steilhangs hergestellt wird. Diese organisatorische Strategie für das Haus versuchte, den Unterschied in der Topographie innerhalb der Parzelle zu registrieren, indem eine Reihe von Terrassen organisiert wurde, die den Rahmen für eine Landschaft mit differenzierten Charakteren bilden.

Diese bewusste geometrische Konfiguration ermöglicht eine mehrfache Ablesung des Umrisses des Hauses, während gleichzeitig ein reiches Erlebnisleben in seinem Volumen und seiner Landschaft ermöglicht wird. Spezifische organisatorische und materielle Strategien wurden entwickelt, um unterschiedliche volumetrische und perzeptuelle Lesungen zu erzeugen, die sich mit den verschiedenen Blickwinkeln auf und innerhalb des Hauses ändern.

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